Das Deckblatt ist das Aushängeschild der Zigarre

Den ersten Eindruck einer Zigarre liefert das Deckblatt und dient sozusagen als Aushängeschild. Das Deckblatt muss von höchster Qualität sein. Es darf keine Farbabweichungen aufweisen oder Fehler und Risse im Tabakblatt haben. Kleine, feine Adern durchziehen das Blatt, das sich fest um den Wickel schließt. Am Mundende befindet sich eine Abschlusskappe, die auch aus dem Deckblatt geformt und angeklebt wurde.

Nur Tabakblätter von höchster Qualität können zum Deckblatt werden

Bereits bei den Qualitätskontrollen während der Ernte erfolgt die Einteilung und nur ganz wenige Blätter vom oberen Teil der Tabakpflanze schaffen es auch bis zum Deckblatt. Meistens kommen die Deckblätter von Plantagen, die ihre Tabakpflanzen mit gespannten Tüchern vor der direkten Sonnenstrahlung schützen, um die Austrocknung der Tabakblätter zu vermeiden.

Sumatra- und Brasil-Tabaks sind die gängigsten Deckblätter

Da nur wenige Tabaksorten den hohen Ansprüchen genügen, gibt es auch nur wenige Anbaugebiete, in denen Deckblätter von hervorragender Qualität wachsen. Neben dem kubanischen Tabak aus dem Vuelta Abajo werden meistens Deckblätter aus Sumatra oder Brasilien verwendet, die sich vor allen Dingen in der Farbe unterscheiden. Sumatra-Deckblätter sind hell, während Brasil-Deckblätter eine dunkle Farbe haben. Falls zusätzliche Farbstoffe verwendet wurden, muss das auf der Packung vermerkt werden.

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