Cohiba

Cohiba Zigarren, die als beste Zigarren der Welt gelten und auch zu den Bekanntesten zählen, werden seit 1964 auf Kuba hergestellt. Im Gegensatz zu vielen anderen Zigarrenarten haben es die Cohibas geschafft, selbst den meisten Nichtrauchern wenigstens ein Begriff zu sein.

Der Beginn dieser Zigarre

Die Geschichte dieser Zigarren begann vor inzwischen über 40 Jahren in Kuba. Fidel Castro, ein kubanischer Politiker, zog in die ehemalige Residenz eines früheren gestürzten Diktators, e in. Eines Tages bemerkte er den Geruch einer damals noch unbekannten Havanna Zigarre in den Räumlichkeiten des Anwesens. Als er die Quelle des Geruchs ausfindig machte, stellte sich heraus, dass sein damaliger Leibwächter einen Freund hatte, welcher Zigarrenroller war und ihm eine Zigarre für den Eigengebrauch ausgehändigt hatte. Castors Begeisterung für diese Zigarre war so groß, dass den Zigarrenroller: Eduardo Rivera, ab dieser Zeit für sich arbeiten lies um diese Cohiba Zigarre zu produzieren. Die Zigarren wurden anfangs nur an ausgewählte Gäste Castros wie Diplomaten oder Staatsoberhäupter als Geschenk weitergegeben. 1982 wurden die Zigarren schließlich auch auf dem internationalen Markt bekannt.

Der Name entstammt der Sprache der Taino-Indianer und bezeichnet einen Wickel aus Tabakblättern, wie er früher von diesen Indianern geraucht wurde. Passend hierzu stellt auch das Logo der Cohiba-Zigarren den Kopf eines Taino-Indianers dar, was auch an die Namensherkunft der heutigen, edlen Zigarre erinnert.

Die Herstellung der Cohiba

Im Gegensatz zu anderen Zigarrensorten macht das Fermentieren die Cohibas zu etwas Besonderem. Dabei wird der Rohtabak dreimal fermentiert, anstatt nur zweimal, wie es sonst hauptsächlich üblich ist. Während des Fermentierungsprozesses werden Tabakblätter zu einem Bündel zusammengefasst und übereinander gelegt. Anschließend werden diese befeuchtet. Der Druck und die Temperatursteigerung sorgen dafür, dass ein chemischer Vorgang eingeleitet wird, der für das Aroma verantwortlich ist, was die Cohiba Zigarre ausmacht und die Zigarrenliebhaber an dieser Zigarre so schätzen. Die Herstellung der Zigarren erfolgt in Handarbeit. Lediglich das Pressen in sogenannten Pressstöcken wird durch entsprechende Maschinen unterstützt. Doch auch hierbei muss der Zigarrenroller Fingerfertigkeit aufweisen um die richtige Festigkeit diese Zigarren zu erzeugen. Hergestellt werden die beliebten Zigarren seit 1968 hauptsächlich in der Manufaktur El Laguido. Diese liegt in einem Vorort von Havanna.

Aber Achtung vor falschen Cohibas!

Aufgrund der beliebten Cohibas und ihrem entsprechenden Preis ist dies auch eine Zigarrenart, die mit am häufigsten gefälscht wird. So ist beispielsweise ein klares Zeichen für eine Fälschung eine Kiste, die mit einem Glasdeckel verschlossen wird. Dies tritt bis heute niemals bei den Originalen auf. Ebenso gilt als Zeichen für eine Fälschung ein zu günstiger Preis. Auch, wenn dies oftmals sehr verlockend klingen mag, kann davon ausgehen, dass man sich hierbei um keine Zigarre aus Kuba handelt. Erst recht sollte man vermeiden, solche Waren von der Straße zu kaufen. Wer sich in jedem Fall vornimmt, eine Cohiba anzuschaffen, ist in jedem Fall gut damit beraten, sich im Vorfeld über weitere Merkmale von Cohiba Zigarren zu informieren.