Das richtige Anschneiden einer Zigarre ist entscheidend

Bei handgemachten Zigarren muss das geschlossene Ende am Kopf geöffnet werden. Zigarren, die in der Fabrik maschinell gefertigt worden sind, erfordern diese Vorgehensweise nicht und werden sozusagen rauchfertig geliefert.

Der Anschnitt einer Zigarre ist wichtig für das richtige Raucherlebnis, denn ein falsch ausgeführter Schnitt kann dazu führen, dass die Zigarre ihren Zug verliert und zu wenig Rauch aus dem Kopfende ausströmt. Eben und gleichmäßig sollte der Anschnitt sein. Die Ränder sollten glatt sein und nicht ausgefranst, da sonst Tabakkrümel in den Mund gelangen könnten.

Es gibt verschiedene Hilfsmittel für den Abschnitt einer Zigarre

Spanier und Kubaner neigen dazu, den Kopf einer Zigarre einfach abzubeißen, aber von diesem Vorgehen ist abzuraten, da sonst das Deckblatt unter Umständen reißen kann. Besser wird der Abschnitt, wenn ein professionelles Hilfsmittel zum Einsatz kommt.

Am Bekanntesten und Beliebtesten ist der Cutter oder Flachschneider, der an eine Guillotine erinnert. Erhältlich ist der Cutter mit einer oder zwei Klingen, wobei die Zwei-Klingen-Variante zwar teurer ist, aber auch einen saubereren Schnitt liefert und langlebiger ist.

Neben dem Cutter gibt es noch Zigarrenscheren, bei denen immer darauf geachtet werden muss, dass ihre Klingen noch ausreichend scharf sind, da sonst der Rand des Deckblattes verletzt werden kann. Sie sind eher für den Einsatz in den eigenen vier Wänden geeignet, da sie sehr groß sind. Für den Genuss unterwegs eignet sich der Cutter, der bequem in der Hosentasche Platz findet.

Kerbschneider sind eher für dünnere Zigarren geeignet

Kerbschneider machen, wie der Name bereits sagt, eine kleine Kerbe in den Zigarrenkopf. Sie eignen sich aber nur für Zigarren mit einem Durchmesser unter 40 mm, da sonst der Schnitt sehr unsauber wird und die Zigarre verletzt werden kann.

Als letztes Hilfsmittel für den Anschnitt einer Zigarre gibt es den Rundcutter. Der Rundcutter eignet sich sehr gut für große Zigarrenformate. Er macht ein kreisförmiges Loch in den Kopf der Zigarre, aus dem der Rauch ausströmen kann. Teurere Modelle werfen zudem den Tabakrest noch aus, der dann einfach entsorgt werden kann.

Der Anschnitt einer Zigarre verlangt Übung und es bleibt jedem Zigarrenraucher überlassen, welches Hilfsmittel er benutzen möchte.

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