Guantanamera Zigarre

Das namhafte Lied Guantanamera wurde 1928 vom Kubaner Joseito Fernandes geschrieben. In den 60er Jahren wurde das Lied Welt bekannt, und Kuba eroberte dadurch das Ansehen der ganzen Welt. 2002 wurde Guantanamera durch das Habanos-Fabrikat auf der ganzen Welt importiert. Die Zigarren werden in der Provinz Vuelta Arriba verarbeitet. In Vuelta Arriba wird sehr viel Tabak hergestellt, und ist somit eine der wichtigsten Regionen in Kuba. Die Guantanamera Zigarren werden maschinell hergestellt, und sind die günstigsten kubanischen Zigarren die Weltweit sehr beliebt sind. Das Aroma von Guantanamera Zigarren ist auf jeden Fall sehr mild und leicht.

Die Herstellung einer Zigarre besteht aus folgenden 3 Schritten!

  • 1. Die Einlage
  • 2. Umblatt
  • 3. Deckblatt

Der empfindsame Tabak bildet später die Einlage. Sie müssen zuerst mit feuchtwarmer Luft in Vakuum Trommeln oder Feuchtkammern aufgelockert und gelöst werden. Die Mittelrippe wird zuerst angefeuchtet und wird später maschinell gesondert. Die Einlage wird nach diesem Prozess getrocknet und gemischt. Später wird die trockne Einlage zum Wickelmacher oder zur Wickelmaschine weitergegeben. Die Maschine oder der Wickelmacher erhalten noch das angefeuchtete Umblatt. Jetzt ist es wichtig, dass der Wickel mit dem Deckblatt umwickelt wird. Für die bestmögliche Verarbeitung muss das Deckblatt bei einer Luftfeuchtigkeit von 16% gelagert werden. Das Deckblatt wird dann mit einer Stanze aus einem feuchten Tabakblatt in die gewünschte Form gebracht. Danach kann der Wickel mit dem Deckblatt umhüllt werden. Bei diesen Schritten ist es unerlässlich und sehr wichtig, dass das Deckblatt von unten nach oben gerollt wird. Wird diese Reihenfolge nicht eingehalten, so wird das Deckblatt sich beim Anzünden lösen. Es ist wichtig darauf zu achten, dass der Winkel exakt verklebt wird. In der Verarbeitung einer Zigarre wird ein Pflanzenleim der kein Aroma besitzt als Kleber eingesetzt. Der Kleber wird auch Tragant genannt und bildet auch keine Rückstände. Nach diesem Prozess müssen die Zigarren noch gepresst werden um ihre endgültige Form zu erhalten. Bei der Pressung gibt es noch zwei verschiedene Verfahren die angewendet werden können. Die Zigarren werden entweder mit der Sattelpressung oder mit der Spiegelpressung gepresst. Es gibt auch Zigarren die nicht gepresst werden und diese werden Roller genannt. Am Schluss werden die Zigarren mit hochwertigen Materialien wie zum Beispiel Holz, Blech, Karton, Glas, Keramik oder mit Kunststoff verpackt. Des Weiteren können auch Zigarren einzeln verpackt werden mit Leichtmetallhülsen (Tuben), Glas oder mit Kunststoffröhrchen.

Formen von Zigarren und Zigarillos!

Die Formen von Zigarren und Zigarillos sind sehr vielfältig und man hat die Möglichkeit zwischen Panatela, Corona, Spitzformat und Keule auszuwählen. Natürlich gibt es auch noch andere Formate die in Anspruch genommen werde können.

  • Panatela: brilliert durch das lange und schlanke Corona Format
  • Corona: wird am Ende glatt abgetrennt
  • Spitzformat: die Zigarre verläuft am Ende hinzu spitzig
  • Keule: die Zigarre ist am Ende keulenförmig

Was zu beachten ist beim Rauchen einer Zigarre!

Auf das schnelle rauchen einer Zigarre sollte man auf jeden Fall verzichten. Die Zigarre wird dadurch zu heiß und das Aroma kann nicht voll und ganz zur Geltung kommen. Der Rauch sollte auch nicht eingezogen werden, da der vollkommene Geschmack über den Gaumen genossen wird. Wer sich beschließt eine Zigarre zu rauchen, der sollte sich auf jeden Fall genügend Zeit und Ruhe gönnen. Somit kann das Rauchen in vollen Zügen genossen werden.

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